ZEN-Rebellen - PILGER DES LICHTS

Ein junger Mann suchte einen Zenmeister auf. Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Erleuchtung erlangt habe? Vielleicht zehn Jahre, antwortete der Meister. Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann ? fragte der Schüler. In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern, erwiderte der Meister.
Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen , beteuerte der junge Mann. Dann, erwiderte der Meister, kann es bis zu vierzig Jahre dauern.

Ein Mann beobachtet, wie ein buddhistischer Mönch auf einer großen Wiese genau gegen einen Baum läuft und zu Boden geht. Er geht zu ihm hin. "Wieso bist Du denn vor den Baum gelaufen? Du hättest doch rechts oder links vorbeigehen können." Sagt der Mönch : "Ich wollte den mittleren Weg nehmen."


Wo nur der Zaster zählt?!

Ist, wer kluge Scharlatane oder scheinbare Ego-Gurus vermarktet, ein Gutmensch, oder hat er eigentlich mehr Verantwortung gegenüber spirituellen Suchern?

Stellen Sie sich vor, ein Zen-Rebell verteilt mahnend vor einem großen internationalen spirituellen Treffen der esoterischen Gaukler ein paar Flyer mit dem Aufruf: „Passt auf was ihr wählt!

In den Messe-Hallen riesige Aufläufe und Wiedersehensfreude, man kennt sich – man liebt sich!

Neue Betrachter werden von grundgütigen Händlern und deren Wunderwaffen direkt in den Bann geschlagen… Ist da noch Platz für einen gesunden Menschen-verstand? Oh, Entschuldigung, für ein wenig Intuition aus dem Bauch heraus? Nein, bei den wenigsten meldet sich eine Warnlampe, so stark ist das Morphogenetische Feld eines Glücksgefühls das man sich hier überall erkaufen kann.

Wenn dann so ein Zen-Rebell, seinem Gewissen folgend, vor den Hallen Flyer der Warnung verteilt, seine Zeit damit verbringt eigene Einsicht in die Realität den Suchenden zu vermitteln – ist er in den Augen der „Messe-Verantwortlichen“ irgendwie wie eine Laus im Schafspelz.

Und es gibt ihn doch, den kritischen Messe-Besucher, der sein Kindheitstrauma vielleicht bereits selbst etwas erfolgreich bearbeitet hat, dessen Augen bei den Zen-Rebellen.de anfangen zu leuchten. Der seit längerem bereits gemerkt hat, dass in der Eso- und Spiri-Ecke einiges stinkt!

Eingeweihte Standlbesitzer tuscheln es hinter den Rücken der Macher, wie viel hat wohl der Veranstalter hier verdient, bei dem Eintritt! Und dieser und jener Guru zeigt ganz unverdrossen seine Eitelkeiten. Und der mit der weißesten Toga hat die meisten Anhänger… 

Und die Veranstalter sonnen sich im Reigen der meisterlichen Alphatierchen, die in napoleonischer Größe über den Marktplatz marschieren… 

Innigst Hand in Hand, eine wahre Schau der Gutmensch-verdient-am-besten-Egos…

Lassen sich feiern und der größte Narr bekommt den Eso-Oskar verliehen…

Von Verantwortung gegenüber der Realität und dem inneren Kampf um mehr Bewusstsein findet man bei diesen Geschäftemachern wenig!

Eher einen ekelhaften Brei aus Friede, Freude, Eierkuchen… eine Ego-Hand wäscht die andere in reiner Unschuld! 

Ach ja, noch angemerkt, die Zen-Rebellen.de bekamen nachträglich vom Veranstalter die Rechnung für einen Stand auf der Eso-Messe und Prospekte auslegen in der Infoauslage über 797,30 Euro, obwohl wir die Hallen noch nicht mal betreten haben… Wem gilt jetzt und hier der Respekt…?!

Bei so viel Bewusstlosigkeit kann man nur Wünschen – Herr schick Hirn vom Himmel!

In diesem Sinne

einen guten Weg und herzliche Grüße

Euer Zen-Rebell.de

Satyam S. Kathrein


Zen-Rebellen -
wichtige Chance für Wahrheit und Realität

Die Umtriebigkeit von scheinheiligen Versprechen, nicht nachweisbaren Ergebnissen, Raumgewinn von Internetforen, Eso-Zeitungen, Spiri-Festivals und vor allem die Verlage mit Herausgebern denen Verkaufszahlen, Image, Machtgewinn der Verlage wichtiger sind als Wahrheit und Realität gilt es entgegenzuwirken. Woche für Woche werden deren Behauptungen immer abenteuerlicher und es fällt den Menschen nicht leicht, wirklich Hilfreiches auszusuchen. Brave Sucher werden auf Umlaufbahnen gezogen die manchmal Jahrzehnte beanspruchen.

Nirgendwo ist wirkliche Verantwortung und wahrhaftige Liebe für die Menschheit zu spüren. Und wie sie sich alle umarmen im Reigen der Abzocke... Freunde, es hat begonnen, die Gegenbewegung gewinnt immer mehr Menschen denen es reicht, die ihre Mündigkeit zeigen und anfangen gegen all den esoterischen und spirituellen Quatsch zu demonstrieren. Tausende aufgeweckte Erdenbewohner zeigen überall die neue Flagge! Reiht Euch ein, Ihr, die ihr auch die Schnauze gestrichen voll habt von diesen Quacksalbern, Scharlatanen - Egomanen!

2012 bedeutet lediglich, dass jeder von denen mal einen göttlichen Tritt in den Allerwertesten bekommt...

... in diesem Sinne, sei die Macht mit Euch!!

Satyam S. Kathrein

            


                    Nächstes Ego-Check-Seminar:                          
                                    28. Juni - 03. Juli 2012                          
            in einem Seminarhaus in der Nähe von München         

                            Weitere Infos und Anmeldung: 

           www.neo-holistic-institut.de oder Tel: 089 - 33 89 33 

Ein Christ, ein Buddhist und ein Hindu fahren auf einen See zum Angeln heraus. Nach 5 Minuten hat der Hindu keine Angelköder mehr - er brennt drei Räucherstäbchen ab, murmelt ein Gebet zu Shiva, steigt aus`m Boot, läuft über`s Wasser, holt sich die Würmer und kommt zurück.
Wieder zehn Minuten später hat der Buddhist keine Köder mehr. Er meditiert eine Weile, spricht "O mani padme hum", steigt aus`m Boot, läuft über`s Wasser, holt sich die Würmer und kommt zurück.
Eine halbe Stunde später hat auch der Christ keine Würmer mehr. Er fragt:" Kollegen, wie macht ihr das denn, das mit`m über`s Wasser laufen...?" "Na, wie Jesus" antwortet der Hindu: "Beten, fest daran glauben, und schon geht das..." Der Christ betet drei Vater-Unser, drei Ave-Maria, schlägt ein Kreuz, steigt aus, macht zwei Schritte - und blubb, weg isser....
Sagt der Buddhist zum Hindu: "Beten ist gut, glauben ist besser - aber wissen wo die Steine sind, ist am Besten...."


ZEN-Rebellen - Pilger des Lichts,
vorgestellt von ZEN-Meister Satyam S. Kathrein



Rainbow Spirit Festival München 2011 -
ZEN-Rebellen.de - PILGER DES LICHTS


Rainbow Spirit Festival 2011 & Zen-Rebellen.de - Therapie, spirituelle Lehrer kontra ZEN-Meister


THE ESSENCE - Eckhart Tolle, Walsch, Jesus, Osho, Jed McKenna, Abdi Assadi - by Satyam S. Kathrein






Satyam S. Kathrein über BURNOUT = Ego-Crash!




Der Trend nach 2012: Wahrhaftigkeit & Realität by Satyam S. Kathrein und Jed McKenna




Klartext 2012 von Satyam S. Kathrein




Montana Sacra - Der heilige Berg von Alejandro Jodorowsky


Meister Nonzens erzählt:
Ein alter Mönch und ein junger Mönch wanderten eine Straße entlang und kamen irgendwann an einen reißenden Fluss. Der war aber weder besonders tief noch besonders breit und deshalb wollten sie einfach hindurchwaten. Da näherte sich ihnen eine junge Frau, die schon eine Weile am Flussufer gewartet hatte. Sie war sehr elegant gekleidet, wedelte mit ihrem Fächer, klimperte mi...t ihren Wimpern und lächelte sie mit großen Augen an.
"Oh", sagte sie, "die Strömung ist so stark und das Wasser ist so kalt. Und wenn mein Kimono nass wird, ruiniert das nur die Seide. Könnte mich vielleicht einer von euch beiden über den Fluss tragen?" Bei diesen Worten ging sie auf den jungen Mönch zu.
Nun dachte aber der junge Mönch, dass das Benehmen der Frau ungehörig sei. Er fand sie verwöhnt und unverschämt und dachte, dass sie eine Lektion verdient habe.
Deshalb beachtete er die junge Frau nicht und watete einfach durch den Fluss.
Doch der alte Mönch zuckte mit den Achseln, hob die junge Frau hoch, trug sie über den Fluss und setzte sie auf der anderen Seite wieder ab. Dann wanderten die beiden Mönche weiter.
Obwohl sie schweigend wanderten, war der junge Mönch wütend. Er dachte, dass sein älterer Kollege das Falsche getan hatte, denn er war mit dieser verwöhnten Person so nachsichtig gewesen. Und was noch schlimmer war, er hatte eine Mönchsregel verletzt, da er die Frau berührt hatte. Und während die beiden Mönche so weiterwanderten, ärgerte sich der junge Mönch und schimpfte dabei im Stillen. Schließlich hielt er es nicht mehr aus und tadelte seinen Begleiter mit lauter Stimme dafür, dass er die junge Frau über den Fluss getragen hatte. Er war vor Wut völlig außer sich und sein Gesicht schon ganz rot angelaufen.
"Oje", sagte der alte Mönch. "Schleppst du diese Frau immer noch mit dir herum? Ich habe sie schon vor einer Stunde abgesetzt." Dann zuckte er mit den Achseln und wanderte weiter.



ZEN -
oderdie Zukunft liegt in der Kraft des Bewusstseins


Wahre ZEN-Meister, also keine ZEN-Lehrer die man in unseren Gefilden vielfach trifft, verlangen von den Schülern authentisches Sein. Sobald die Persona-Maske, das Ego, der Verstand, sich Oberhand erschleicht, gibt es im Zazen ein Schlägchen mit dem ZEN-Stock auf das 7. Chakra, den Scheitel, höchster Punkt des Kopfes. Der Versuch des Egos wird gestoppt bevor der Verstand richtig anfängt mit dem Gedankenapparat das komplette System aus der Meditationsstille zurückzuerobern.

Mit dieser kleinen Erweckung wird der Unaufmerksame sanft ins Hier und Jetzt, in sein Bewusstsein zurückgeholt. Ab dem Moment, in dem der Schüler das Bewusstsein dann fortwährend halten kann, umarmt ihn der Meister mit unendlicher Liebe, um ihn zu beglückwünschen, man hat es geschafft.

Es kann nicht anders sein. Die zur Meisterebene Aufgestiegenen lehren alle dasselbe. Jeder Erleuchtete, Bewusste ist im Innersten gleich den anderen Erwachten. Es existiert nur eine Wahrheit, es ist immer dieselbe Wahrheit. Die Ausdrucksweisen unterscheiden sich, die Sprachen sind unterschiedlich, aber der eigentliche Kern der Aussage ist ewig derselbe.

Eine tatsächliche Bewusstseinsschule erleichtert den Prozess des Erwachens ungemein. Auch als kurzzeitiger Gast kann man für die Bewältigung der Lebensthemen im Alltag, dem was sich die Seele in diesem Leben vorgenommen hat zu bearbeiten, jede Menge Inspiration und Übungen aneignen. Die Sichtweise vom Leben auf der Erde ändert sich mit der Wissenserweiterung über die Realität des Seelenweges kolossal. Die Schule von morgen ist angehalten erhabenste Werte und den Umgang für das gemeinschaftliche Miteinander erfolgreich umzusetzen, damit die Zukunft auf unserem Planeten eine neue Selbstverständlichkeit im Sinne von höchstem Bewusstsein für gelandete Seelen bereithält. Im Hineingleiten in die Egolosigkeit, dank einer traumalosen Kindheit, liegt dabei der Schlüssel und quasi als Nebenprodukt ist der Weg frei für eine Entwicklung ins bewusste Sein, dem sogenannten Erwachen.

Man wird sich der Wahrheit bewusst und begreift sofort, welcher Einblick die Realität bedeutet. Das ist der rote Bewusstseinsfaden, der in allen Dingen des Lebens als Wegweiser dient.

Fast hätten wir es trotzdem vermasselt und die Zeit nicht richtig genutzt, sind doch in den vergangenen Jahren dermaßen viele spirituelle Suchende in ihren Sackgassen stecken geblieben, dem Absturz, der Resignation und der Depression nahe. Die etlichen Pseudomeister und Verführungskünstler auf geistiger und materieller Ebene tragen ebenfalls, und das wohlweislich, zu diesem Desaster bei. Die spirituelle Eso-, Psycho-, Therapie-, Heil- und Wellnessszene ist bekanntlich voll von Scheinheiligen. Diese Menschen sind ganz einfach noch nicht vollkommen durch ihren eigenen Prozess in die Transformation gelangt. Themen des ersten Chakras und des dritten Chakras, existentielles Überleben und Machtmissbrauch als Antwort auf Minderwertigkeits-gefühle aus Kindheitstagen, also mit die größte Tragweite an Ego-Schatten, stecken als Mechanismus dahinter.

Eines ist dabei wirklich wichtig: Wir alle tragen die absolut alleinige Verantwortung, nicht nur für die von unserer Seele gewählten Lebensthemen, sondern auch für die Wahl der Helfer auf dem Weg für unsere eigene Transformationsarbeit und auch dafür, unstimmiges Verhalten im Sinne des neuen Paradigmas, wo immer dies geschieht in uns und um uns herum aufzudecken und an dessen Umsetzung mitzuarbeiten und Fehlverhalten laut und deutlich anzusprechen.

Wer sich abwendet und meint, das gehe ihn nichts an, unterstützt leicht die innerliche Verblendung, fällt dabei auf eigene Ego-Reste herein und vor allem aber auf die Verhinderung der wichtigen Lebensthemen-erlösung beim unbewussten Austeiler. Damit befürwortet man diese Täterschaft!

Auf der Buddha-Ebene angelangt steht man wie selbstverständlich im direkten Draht mit der göttlichen Eingebung und im Zustrom des dementsprechenden Füllhorns. Jeder Meister seiner Selbst wird zum Überbringer, Lichtträger, ist ein Sprachrohr der Existenz.

Es kann nicht anders sein. Die zur Meisterebene Aufgestiegenen lehren alle dasselbe. Jeder Erleuchtete, Bewusste ist im Innersten gleich den anderen Erwachten. Es existiert nur eine Wahrheit, es ist immer dieselbe Wahrheit. Die Ausdrucksweisen unterscheiden sich, die Sprachen sind unterschiedlich, aber der eigentliche Kern der Aussage ist ewig derselbe.

In Liebe und Licht, 

Satyam S. Kathrein – Pilger des


Ein Schüler kam zu seinem Lehrer und sagte: „Meine Meditationen sind furchtbar. Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”
Eine Woche später kam der Schüler wieder und sagte: „Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.”
Der Lehrer antwortete schlicht: „Das geht vorüber.”


Vier Meister üben schweigend Zazen. Nach 3 Stunden räuspert sich der eine.
Nach weiteren 2 Stunden zuckt der zweite mit seinem Nasenflügel.
Nach nochmals 3 Stunden schluckt der dritte Meister.
Der vierte steht auf und sagt beim Verlassen des Dojos: "Bei der Hektik hier kann man ja nicht mal in Ruhe sitzen" 


Der vermeintlich spirituelle Superheld (Guru) verführt Dich übers Ego

Es existieren Wahrheiten die uns lautstark angepriesen werden und welche, die wir gar nicht hören wollen. Die einen sind die Zuckersüßen, von denen ich mich gerne anlocken lasse, weil sie so schön einfach klingen. Ganz fix sprudelt in mir Begeisterung für 98% der Bücher in meinem Eso-Buchgeschäft oder beim Gang über die Spiri-Messe würde ich am liebsten alles in mich aufsaugen, mir einverleiben.

Doch danach war ich trotzdem immer alleine und mit einer kaum verkennbaren Frustration und Depression musste ich mir irgendwann eingestehen, irgendwas habe ich übersehen.

Im Internet fand ich dann den Satyam Kathrein und nutze ihn als Berater. Interessant wie man agiert wenn man sein Innenleben nicht aufschlüsseln kann. Man weiß eigentlich gar nicht wer man ist. Die Fragen, „wer bin ich?“ und „warum ist in mir ein Ego gewachsen?“ brachten mich zu Antworten, die es mir nun ermöglichen besser zu unterscheiden, mehr meiner authentischen Seite zu vertrauen. 

Ebenfalls interessant welcher Teil in mir welche Bücher und Helfer, bis zu einem besseren Verständnis, in mir ausgesucht haben. Ich habe begriffen und gelernt, dass all die Versprechungsbücher und vermeintlich spirituelle Superhelden über deren Ego-Anteile an meinem Ego andocken und mich wie eine Marionette zu Beifall und Nachahmung verführen.

Als weiteres wurde mir klar, dass mein Ego die Möglichkeiten aussortiert die mir zur tatsächlichen Transformation helfen würden. Es hat tatsächlich ein von meinem Sein getrenntes Eigenleben und zwar ein so vehementes, dass die richtigen Infos und ein gehöriges Maß an Kraft und Bewusstsein nötig sind um mein Glück zu gewinnen.

In einer größtenteils traumatisierten Gesellschaft (98%) halten sich Ego-Mechanismen anscheinend besonders gut, da diese hauptsächlich über den Verstand und Angst gesteuert werden. Und so begegnen sich die Menschen größtenteils über diese Ebene. Der Schein gewinnt an Macht, doch darüber ein Leben zu führen, führt höchstens in den Burnout oder filmreife Schauspielerei, bei der man als authentisches Sein aber sowieso den Kürzeren zieht.

Mir ist ebenfalls klar geworden, dass nicht integrierte Einsichten, woher man sie auch immer gewinnt, einen nicht weiterbringen. Und doch will man oft nichts wirklich verändern, hält mit einem unwahrscheinlichen Dickkopf an dem fest was man meint als hilfreiches Sammelsurium des Verständnisses über das Leben zusammengetragen zu haben. Und dann wieder die folgenschweren Bestseller und der Besuch auf einer weiteren Spiri-Messe und all die lieben Verführungskünstler und man hat wieder die Chance vielfach vor der wichtigen Innenarbeit auszubüchsen.

Natürlich muss jeder Suchende seine Umwege abgrasen, aber ich kann nur empfehlen etwas in den Nischen zu stöbern um eventuell auf die 2% wahrhaftigeren Ratgeber zu stoßen, meint in einem kleinen Ritual vor dem Betreten des Buchladens oder der Eso-Messe die inneren Handlungsräume zu säubern, den Ego-Knopf mal bewusst ausschalten und mit dem eigenen authentischen Sein auf Entdeckungsreise gehen. Wenn kein Frühjubel oder Ängste stören kann man vielleicht seinen wichtigsten Treffer im Leben landen. 

Satyam Kathrein war mir in Einzelarbeit, Buch und Seminar eine große Hilfe. Danke.

Andrea Mühlenstett


Ein Zen Meister hat zwei Schüler. Diese üben jeden Tag im Klostergarten mehrere Stunden ein Geh-Meditation. Da beide starke Raucher sind, überlegen sie sich, ob sie dabei nicht rauchen können - schließlich sind sie ja draußen. Sie beschließen den Meister zu fragen.
Am nächsten Tag treffen Sie sich im Garten zur Meditation und einer von Ihnen hat eine brennende Zigarette im Mund.
Der andere wird wütend und sagt: "Der Meister hat es verboten - kümmert Dich das nicht ?" "Aber mir hat er es doch erlaubt !" "Oh- wie ungerecht, mir hat er es verboten und ist furchtbar wütend geworden" "Was hast Du Ihn denn gefragt ?" "ich habe ihn gefragt ob ich beim Meditieren im Garten rauchen darf, da ist er wütend geworden und hat mich mit dem Stock geschlagen" "Oh - ich habe gefragt ob ich beim Rauchen meditieren kann, da hat er sich gefreut - gut, wenigstens meditierst Du."



Wer sich nicht richtig spürt führt ein Doppel-Leben

Vom kernlosen Mensch, oder nur ein Buddha gewinnt sich selbst 

Unsere traumatisierte Gesellschaft produziert haufenweise Versteckspieler, die sich meist ein Leben lang nicht wirklich zeigen. Der Mensch wird süchtig oder angstvoll in Beschlag genommen nach einer zweiten Haut mit der er versucht das Erlebte zu meistern.

Die eigentliche Seele hat dabei kaum etwas zu melden, ist sie doch von Traumata der Kindheit angstvoll zurückgeschreckt, quasi kaum vorhanden. Das Wesen versteht sich also als das was aus seiner Prägung herauskommt. 

Die tiefste innere Abmachung lautet, stets sehr ähnlich, der erfahrene Verrat an wirklicher Nestwärme und weitere seelische Übergriffe haben mich dazu gedrängt mich nie wieder wirklich zu zeigen und andauernd mein Fähnchen nach dem Wind zu hängen, dass ich einerseits überlebe und andererseits Menschen die in meinem Leben auftauchen für meine Komfortzone der Sicherheit und Manipulation, Machtspiele für den Überlebenskampf gebrauche. Gemeint sind Frau, Mann, Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder auch völlig fremde Leute. 

Anstatt diese Schiene als Startrampe für Hinterfragung und Horizonterweiterung zu nutzen, um zu bemerken, dass das göttliche System der Seelenreife hinter diesem Prozess steckt, verblendet zu jeder Zeit ein Teil von mir jegliche Draufsicht auf meine Täterschaft, die ich mir auf Grund meiner Prägung, als anscheinend dahintersteckende Antwort auf die Dinge die mir passiert sind vormache und so mit voller Fahrt tue was ich irgendwie nicht lassen kann. Frei nach dem Motto, jeder denkt an sich, nur ich denke an mich…

Nun ist es aber nicht so, dass der Betroffene dafür etwas kann. Er ist einfach in der Kindheit so programmiert worden und findet im Heute nicht leicht den Weg da raus. Seine Bemühungen erschweren die Informationslücken die an dieser Stelle in der Gesellschaft herrschen. Das System hält sich selbst, da neueste Forschungs-ergebnisse nicht schnell genug an den Mann gebracht werden.

Dem Menschen verbleiben nur wenige Auswege und wer nicht einen starken inneren Drang verspürt und irgendwie weiß, dass es hinter den Kulissen Antworten geben muss, bleibt in einem Rahmen stecken der ihm nicht die größte mögliche Freiheit, Liebe und Glückseligkeit schenken kann.

Nun versprechen jede Menge Heilslehren, Bücher und Gurus den schnellen Ausweg aus der Misere, doch die Quote der tatsächlichen Erlösung bleibt vielerorts auf der Strecke. Nur der Prägungs-Teil von mir nimmt die ausgestreckte Hand der Versprechungen gerne entgegen und glaubt ganz fest an das übermittelte Programm. Zusätzlich befindet man sich bei der Art Verwandlungsgruppen in einem morphogenetischen Feld in welchem die Überzeugung und der Wunsch für ein gewisses Glücksgefühl ausreichen, aber schon sehr bald fühlt man die alten Emotionen und Mechanismen wieder durchbrechen.

Reale Transformation gibt es also nicht im Paket „schlau und erleuchtet“ in fünf Minuten. Nur wer tiefer und weiter gehen will erreicht seinen innersten Kern, die Buddha-Natur.

Warum finden wir dann doch recht wenige Buddhas unter den Erdenbürgern? Weil das Bewusstsein des inneren Beobachter nicht stark genug entwickelt ist um das Seelensein tragfähig ans meisterhafte Ufer zu bringen. Der innere Schweinehund suggeriert ununterbrochen auf seinen Verstandes-, Gefühls- und Handlungsebenen, dass der Aufwand zum Erwachen längst ausreicht und man es ja längst erreicht habe. Und der Seelenschwache vernebelt sofort die Realität, bleibt bei seinen Leisten!

Meine Arbeit ist nun, die Menschen als Coach eine gewisse Zeit ans Ufer des Bewusstseins zu begleiten. Welche Freude den einen oder anderen ankommen zu sehen.

Mit besten Wünschen – Satyam S. Kathrein – Pilger des Lichts


Mrs. Cochrane stand am Grab Ihres verstorbenen Gatten und neben ihr stand ihr Sohn. Nacheinander schritten die Trauergäste an ihnen vorbei.
"Jetzt hat sein Leiden ein Ende", sagte Mrs. Croy. "Woran ist er denn gestorben?" "Der Ärmste starb an Gonorrhöe", meinte Mrs. Cochrane.
Eine andere Frau sah mild auf den Leichnam. "Jetzt hat er es überstanden. Er hat ein heiteres Lächeln im Gesicht", sagte sie. "Woran ist er gestorben ?
"Er starb an Gonorrhöe", sagte die Witwe.
Da zog der Sohn seine Mutter beiseite. "Mama", sagte er, "wie kannst Du nur so etwas schreckliches über Paps sagen ? Er ist doch an Diarrhöe gestorben, nicht an Gonorrhöe!"
"Ich weiß", sagte Mrs. Cochrane. "Aber mir wäre es lieber, wenn sie glauben, er sei ein ganzer Kerl gewesen und nicht der Hosenscheißer, der er war ."



Achtsame und heilige Momente der Transformation Teil 1 & 2:

Satyam Kathrein: Stimmen der Beteiligten bringen die Wahrheit rüber!!



Ein Mann sitzt mit einem Zen-Meister in einem Schnell-Restaurant. Beide essen Erbsensuppe. Der mann möchte wissen, was es mit Zen auf sich hat. Der Meister fordert ihn auf, seine Suppe zu betrachten. Der mann tut es. "Näher, näher . . ." sagt der Meister. Als der Mann schon fast die Suppe mit der Nasenspitze die berührt, nimmt der Meister seinen Löffel und schlägt ihn dessen Suppe. Der Mann, vollkommen bekleckert, verlässt verärgert das Lokal. Darauf der Meister leise und nachdenklich zu sich selbst: "Schade, wo er so nah dran war."